Geschichte des Csaterberges
Das Weinbaugebiet des Csaterberges gehört zu den reizvollsten und interessantesten Gegenden des Burgenlandes. Dieses kleine Weinbaugebiet ist ein Teil der Weinidylle Südburgenland und wurde 1377 erstmals urkundlich erwähnt. Es liegt wie eine Insel von ausgedehnten Wäldern umgeben und ist durch einen Taleinschnitt in den Kleincsater (365 m ) bzw. Hochcsater (341 m) getrennt.Einzigartig sind die vielen kleinen und in ihrer Ursprünglichkeit erhaltenen Kellerstöckl, die zum Teil in romantischen Kellergassen münden oder zwischen den Weingärten hervorlugen.
Eine geologische Besonderheit bildet der Süßwasseropal des Csaterberges, der als Oberflächengestein in geringer Tiefe zu finden ist. Diese Tatsache lockt immer wieder Interessierte und Hobbygeologen in dieses Gebiet. Im neu errichteten Hotel der Fam. Holzer, wurde von einem rührigen Verein ein Steinmuseum eingerichtet. Dort werden die hier gefundenen Exponate einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bedingt durch das geographische Kleinklima und der geologischen Besonderheit gedeihen am Csaterberg besonders fruchtige Weißweine und kräftige, ausdruckstarke Rotweine. Als Leitsorten gelten Welschriesling, Weißburgunder, Chardonnay, Blaufränkisch und Zweigelt. Sämtliche Weine der Region sind in einer Vinothek zusammengefasst und ebenfalls im Hotel „Zum Weinberg" untergebracht.